Historie

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Rollstuhlbasketball als Spitzensport Basketball war mit eine der ersten Sportarten, die von körperlich Behinderten ausgeübt wurde. Diese Sportarten wurden im Jahre 1946, also nach dem zweiten Weltkrieg, von ehemaligen Baketballspielern in den USA erfunden. Diese wollte nach Kriegsverletzungen trotzdem ihren geliebten Sport fortführen. Zudem wurde dieser Sport schon sehr früh als therapeutische Maßnahme eingesetzt und nach und nach setzte sich der Rollstuhlbasketballsport sowie der gesamte Behindertensport durch. Mittlerweile wird Rollstuhlbasketball in schätzungsweise 80 Ländern von über 25.000 behinderten (und z.T. nicht behinderten) Männern und Frauen gespielt. Längst schon wird dieser Sport in vielen Ländern als Spitzensport und nicht mehr nur als reine therapeutische Unterstützung angesehen. Dazu beigetragen haben unter anderem die Berichterstattung von den Paralympics im ARD und ZDF sowie das Sponsoring des Behindertensports durch Unternehmen und natürlich auch durch das immer größer werdende Zuschauerinteresse der letzten Paralympics. Rollstuhlbasketball in Karlsruhe hat eine sehr junge Geschichte. Im Jahr 2006 hat sich eine Gruppe sportbegeisterter Menschen zu einer Basketballmannschaft im Rollstuhl zusammengefunden. Initiator war Sebastian Giede, Geschäftsführer des gleichnamigen Sanitätshauses in Karlsruhe. Schnell wurde eine Verbindung zum „Mutterverein“ PSK hergestellt. Die Verantwortlichen dort hatten ein offenes Ohr für das Anliegen: Sport für Menschen mit Behinderung anzubieten. Zuerst war die Mannschaft als Teil der erfolgreichen Basketballabteilung aktiv, schon nach kurzer Zeit wurde eine Abteilung Rollstuhlsport gegründet. Seit 2007 spielen die Hot Wheelers unter der Leitung des erfahrenen Trainers Peter Rabl erfolgreich in der Landesliga Baden Württemberg. Den Initiator, Sebastian Giede, zog es in der Zwischenzeit nach Dubai.